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Vorschau - Die Mutter aller Sims ist zurück

SimCity - Vorschau

In einer Zeit, als Pixel noch die Welt beherrschten und niemand sich vorstellen konnte, dass man jemals einen größeren Bildschirm als zehn Zoll benötigen würde, entstand in Kalifornien ein Videospiel. Aber nicht etwa irgendein Videospiel, sondern eines, dass viele Zocker in der Folgezeit prägen sollte. Denn bei SimCity ging es nicht darum, außerirdische Eindringlinge abzuwehren, sich durch Hinterhöfe zu prügeln oder in den verschiedensten Märchenwelten herumzuturnen. Es ging ganz einfach darum, eine Stadt zu verwalten, mit all den Möglichkeiten und Problemen. Umso verwunderlicher, dass die Franchise, die 2003 mit SimCity 4 ihren bis dato letzten Titel unter die Simulationsfans brachte, über all die Jahre hinweg immensen Erfolg genießen durfte. Jetzt, knapp neun Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Städtebausimulators, gibt es endlich wieder neues Futter für Hobby-Städteplaner. Denn nach langer Funkstille steht SimCity in den Startlöchern – und will sich das Genreszepter wieder unter den Nagel reißen. In einer exklusiven Hands-On-Präsentation durften wir uns auf der diesjährigen gamescom selbst ein Bild davon machen, mit welchen Mitteln die Macher von SimCity das bewerkstelligen wollen.

Eckstein, Eckstein, alles muss vernetzt sein
Dazu eines gleich vorneweg: wer mit dem Gedanken des Social Gaming nichts anfangen kann, hat bei SimCity schlechte Karten. Denn direkt zu Beginn der Demo wurde uns das neueste Feature der Reihe, SimCity World, vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die Möglichkeit, innerhalb des Spiels Freundschaften zu schließen und so künftig über jedes wichtige Ereignis in den Städten seiner Freunde per Newsfeed informiert zu werden. Hat beispielsweise jemand eine neue Stadt errichtet, können wir die Region aufsuchen und, wenn Platz dafür ist, eine Nachbarstadt gründen, um unseren Mit-Städtebauern indirekt zu helfen oder auch zu schaden. Das zweite wichtige Feature des neuen SimCity World ist der Global Market, der tatsächliche Marktentwicklungen innerhalb der SimCity-Welt und unserer Freundesliste widerspiegelt. Sprießen die Ölquellen nur so aus dem fruchtbaren Boden? Dann sinkt der Preis für das kostbare, zähflüssige Nass in den Keller, und wir können unsere Reserven auffrischen. Dadurch steigt natürlich der Ölpreis wieder, wovon wiederum Spieler mit gefüllten Tanks profitieren können.

Daneben bietet SimCity World auch noch ein Leaderboard, das sowohl global als auch in Bezug auf unsere Freunde zeigt, wer was, wann und wie gut gemeistert hat.

Von Meteoriten und Mini-Missionen
Um aber die Auszeichnung für beispielsweise die bestbevölkerte Stadt zu bekommen, müssen wir erst mal einiges an Arbeit in unser anfänglich recht kleines Dörfchen stecken. In der gamescom-Demo werden wir in eine Stadt versetzt, die bereits 1000 Einwohner und einiges an Wohngebieten, Industriearealen und Einkaufsmeilen vorzuweisen hat. Interessanterweise scheint dies bisher alles ohne Strom geklappt zu haben, denn unsere erste Aufgabe innerhalb des kurzen Tutorials ist schließlich die Aktivierung unseres Kohlekraftwerks. Dadurch erfahren wir von einer Angestellten der Stadt, wodurch wir auch direkt die neue Missionsmechanik von SimCity kennenlernen. So bekommen wir Miniaufgaben von Bewohnern unserer Stadt, durch deren Bestehen wir unser Konto mit frischen Simoleons auffüllen können, die wir dann schließlich in den Bau neuer Gebäude, die Instandhaltung der Wasser-, Strom-, Abwasser- oder Feuerschutznetze sowie den Ausbau bestehender Gebäude stecken können. Letzteres wird für das Erreichen bestimmter Achievements wichtig, durch welche wir neue Gebäude oder Erweiterungen freischalten können.

Auch wenn sich das auf den ersten Blick kompliziert anhört, geht das Walten und Schalten doch locker-flockig von der Hand und macht eine Menge Spaß. Gerade die Tatsache, dass wir schön nah an unsere Sims heranzoomen können, jeder seinen eigenen Gedanken nachhängt und die Entwickler tatsächlich eine hohe Zahl an Charaktermodellen eingebaut haben macht den virtuellen Spaziergang durch die eigene Metropole äußerst kurzweilig, lädt aber natürlich auch dazu ein, die wichtigen Dinge hinten anzustellen. Aber selbst wenn wir fleißig waren und Polizeireviere, Feuerwehren oder sogar ein funktionierendes Abwassersystem gebastelt haben, das dicke Ende kommt noch. Denn schon nach 15 Minuten fröhlichen Städtebauens beendet ein spektakulär inszenierter Meteoritenschauer unter großem Getöse und Geschrei unsere Träume von der nächsten Luxusmetropole.

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Infos

SimCity

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PC
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Entwickler:
Maxis
Publisher:
Electronic Arts
Genre:
Wirtschaftssimulation
USK:
n/a
Release:
07.03.2013
Link:
n/a
PC
ab 84,93 €
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