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Vorschau - Der Tod kommt stilvoll

Hitman Absolution - Vorschau

Da steht er nun, mit seinem schicken, maßgeschneidertem Anzug, der roten Krawatte und einem kahl geschorenen, tätowierten Schädel. Was sich im ersten Augenblick nach einem noblen Kellner, mit Knastvergangenheit anhört, ist in Wahrheit einer der tödlichsten Attentäter, den die Spielewelt je gesehen hat. Wir kennen ihn unter dem Namen Agent 47, seine Opfer haben jedoch kaum eine Chance ihn besser kennenzulernen. Doch wieso ist der feine Herr, mit der inoffiziellen Lizenz zum Töten wieder so arbeitswütig und gehört er immer noch zu den besten seiner Zunft? Oder muss er gar den selbst verliehenen Titel Original Assassin abgeben? Das wollten wir natürlich auch wissen, weshalb wir nicht lange zögerten, als die Einladung zu einem Hitman Absolution Hands-On, in unsere Redaktion flatterte.

47 auf Reisen
Das Leben des eher unsympathischen Auftragskillers war nie wirklich gespickt mit schönen Erinnerungen oder freundschaftlichen Liebkosungen in seinem Bekanntenkreis. Das mag aber auch daran liegen, das der Kerl mit dem einseitigen Kleiderschrank, nett ausgedrückt, dezent introvertiert ist. Sein einziger Kontakt, der noch nicht das Zeitliche gesegnet hat, ist Diana Burnwood. Die Dame hat stets dafür gesorgt, dass es 47 nicht langweilig wird, doch auch diese vielversprechende Beziehung nährt sich dem Ende. Seine ehemalige Auftraggeberin steht nämlich auf der Abschussliste und kein Geringerer als Agent 47, soll ihr das Licht ausknipsen.

Da die beiden aber eine gewisse Verbindung zueinander haben, zeigt sich der Killer von seiner menschlicheren Seite, indem er ihr noch einen letzten Wunsch gewährt. Er soll eine mysteriöse Frau namens Victoria suchen. Diese ist allerdings nicht so einfach aufzusprühen, wodurch 47 Kontakt zu Birdy aufnehmen muss, einem wenig vertrauenswürdigen Unterweltinformanten. Um die Informationen über den Aufenthaltsort von Victoria zu erhalten, reicht deshalb ein einfaches Bitte nicht aus. Birdy möchte nämlich erst seinen Konkurrenten aus dem Weg schaffen. Da kommt ihm der berüchtigte Attentäter natürlich wie gerufen. So verfällt der tödliche Anzugträger wieder in seinen Arbeitsrhythmus und darf kostenlos nach Chinatown reisen, wo sein erstes Opfer auf ihn wartet, der selbst ernannte König von Chinatown.

47 ist einer von uns
Bevor wir uns an die Arbeit machen, gilt es einen der fünf Schwierigkeitsgrade auszuwählen. Zur Auswahl stehen Easy, Normal, Hard, Expert und Purist, die sich durch Hilfestellungen und das Fehlen des neuen Instinktmodus unterscheiden. Wem es also nicht herausfordernd genug sein kann, der darf sich von Anfang an auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad austoben, in dem auch von Profis so einiges abverlangt wird.

In unserer Anspielversion war allerdings nur der normale Schwierigkeitsgrad verfügbar. Nach einer stimmigen Videosequenz, die den Spieler in die Mission einführt, finden wir uns in einer dunklen Gasse wieder. Unsere erste Amtshandlung ist der Blick in das Inventar, das euch die Auswahl des bevorzugten Mordinstruments sehr vereinfacht. Mit dem Steuerkreuz wählt ihr nicht nur flott eure Waffen aus, sondern könnt sie genau so schnell wieder verstecken. Man will ja schließlich keine Aufmerksamkeit erregen.

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft, die schallgedämpfte Pistole auf die Schnellwahltaste gelegt und ein wundervoll verziertes Tor geöffnet haben, schweift unser Blick über eine gigantische Menschenmenge. Rund 500 Passanten sollen in dieser Mission herumwandern, das sei aber im Vergleich zu folgenden Levels noch wenig. In anderen Passagen des Spiels soll es mehr als 1500 Menschen geben, die alle ihrem Tagesablauf nachgehen. Zur verdanken haben wir das der Glacier-2-Engine, die im Hintergrund werkelt und dem Spiel extrem viel Leben einhaucht. Doch nicht nur das, der Spieler kann diese Menschenansammlungen auch zu seinem Vorteil nutzen. In brenzligen Situationen mischt man sich einfach unter die Menge, um mit ihr zu verschmelzen. Solltet ihr mit besonders aufmerksamen Feinden zu tun haben, die euch auch in dem Pulk wiedererkennen können, ist es möglich, mit einem einfachen Trick unerkannt zu bleiben. 47 zieht einfach seine Mütze, wenn vorhanden, ins Gesicht und lässt den Verfolgern keine Chance einen Blick auf seine Identität zu erhaschen.

Als wir uns durch die lebendige Menschenmasse bahnen, fällt unser Blick auf Essensstände sowie kleine Ansammlungen von Menschen, die sich unterhalten, kochen, feilschen oder streiten. Wir werden sofort in die dichte Atmosphäre hineingezogen und fühlen uns mit dem schicken Anzug wie ein Fremdkörper.

Das führt automatisch dazu, dass ihr euch sehr unauffällig verhalten wollt. Das Ziel vor Augen, macht sich Agent 47 auf die Suche nach dem König von Chinatown, wobei der Blick bereits über mögliche Waffen und Mordwerkzeuge streift. Diese können wir mit der neuen Funktion, dem Instinktmodus, fix finden. Schalten wir diesen ein, werden nicht nur die Ziele, die umliegenden Feinde und deren Laufwege angezeigt, sondern auch alle integrierbaren Objekte. Schnell haben wir dadurch unser Opfer ausfindig gemacht, das gut bewacht unter einer Pagode, in der Mitte des großen Marktes steht.

47 der tödliche Koch
Die Frage, die sich uns nun stellt, ist, wie kommen wir an den Typen heran, ohne alle 500 Menschen plus Bodyguards in Panik zu versetzen.

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Infos

Hitman Absolution

Hitman Absolution

PCXBOX 360PlayStation 3
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Entwickler:
IO Interactive
Publisher:
Square Enix
Genre:
Taktik-Shooter
USK:
18
Release:
20.11.2012
Link:
PC
ab 19,92 €
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