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Vorschau - Die bunte Klangwelt der Sinne

Child of Eden - Vorschau

Wir wollen nicht einfach davon ausgehen, dass der Name ein Glöckchen im Gehirn klingeln lässt, aber Tetsuya Mizuguchi ist in seinem Bereich der Spieleentwicklung tatsächlich ein kleiner Halbgott. So hat sich der schüchtern wirkende Japaner nach seinen Aushängeschildern „Rez“ und „Lumines“ einem neuen Projekt gewidmet und will mit Rhythmik, Musik und Optik ein Medium schaffen, das sämtliche Sinne anspricht. Im Juni 2011 soll „Child of Eden“ für die Plattformen PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen. Besonders die Freihand-Steuerung durch Kinect soll erhöhten Spielspaß bieten. Wir sind für euch nach Hamburg gefahren und haben uns vor Ort vom Entwickler das Prinzip erklären lassen und durften sogar selbst, im wahrsten Sinne des Wortes, Hand anlegen.

Worum geht es denn?
Wem die Klassiker „Rez“ und „Lumines“ nicht bekannt sind, wird auch mit dem Begriff Musik-Shooter wenig anfangen können. Sowohl in „Rez“ als auch in „Child of Eden“ steht das Erleben der Klänge und Farben im Vordergrund. Im Spiel habt ihr drei „Waffen“ zur Auswahl, die mit simpler Steuerung helfen sollen, die vorgegebenen Wege zu bewältigen. Die Fahrt durch die Spielwelt übernimmt dabei automatisch das Programm. Ihr müsst lediglich Ziele markieren und beschießen. Der Controller punktet hier mit einer präziseren Steuerung, während die Erfahrung für sich genommen mit der Kinect intensiver ist. So müsst ihr für das Markieren eure rechte Hand benutzen und mit einem kurzen Schwenk nach vorne zielsuchende „Raketen“ abfeuern. Die linke Hand aktiviert den Tracer, der ein schwaches Dauerfeuer auslöst. Wenn ihr beide Arme gleichzeitig nach oben streckt, wird eine „Bombe“ ausgelöst, die euch in der Not helfen soll - allerdings ist diese nur begrenzt vorhanden.

Das hat Geschichte

Solltet ihr euch jetzt fragen, warum wir Wörter wie Raketen, Bomben und Waffen in Anführungszeichen setzen, ist dies ganz einfach zu beantworten: „Child of Eden“ möchte keine Gewalt zelebrieren. Die Ziele, die es zu besiegen gilt, sind bösartige Viren, die durch Beschuss in ihre Schranken verwiesen werden sollen. Wie im Quasi-Vorgänger „Rez“ ist die Geschichte nicht wirklich interessant, dennoch ein paar Worte dazu: In der fernen Zukunft wird Lumi, die Hauptdarstellerin, als erster Mensch im Weltraum geboren.

Nach ihrem Tod soll ihre Persönlichkeit aus Eden kopiert werden. In Eden, dem computergesteuerten Gedächtnis der gesamten Menschheit, tobt just in diesem Moment ein Virenangriff auf die fünf Archive - Schönheit, Leidenschaft, Matrix, Evolution und Reise. Das Ziel von „Child of Eden“ besteht hauptsächlich darin, die feindlichen Viren, die Eden infiziert haben, zurückzuschlagen. Im Spiel kreist ihr vier- oder fünfmal um die Silhouette eines riesigen Wals herum und markiert rote Stellen, die daraufhin in Grüne umgewandelt werden.


Am Ende der Reise …
… gilt es, das Datenarchiv der Menschheit zu beschützen und Lumis Persönlichkeit zu retten. Im Fortlauf des Spiels, könnt ihr euren Fortschritt im interaktiven Menü direkt von Lumis Gestik und Mimik ablesen. Je weiter ihr Eden gereinigt habt, desto mehr zaubert ihr der kleinen Trulla ein Lächeln ins Gesicht. Auch von feindlichen Mikroorganismen befreite Tiere tauchen später auf. Bei Berührung geben sie malerische Klänge von sich.

Die fünf beschriebenen Archive sind, in Spielersprache gesprochen, fünf verschiedene Levels. Matrix zum Beispiel ist kalt und mechanisch in seiner Umgebung, während Evolution uns riesige Tiere vorsetzt, die schwebend durchs All ihre Bahnen ziehen.

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Infos

Child of Eden

Child of Eden

XBOX 360PlayStation 3
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Entwickler:
Ubisoft
Publisher:
Ubisoft
Genre:
Arcade
USK:
6
Release:
16.06.2011
Link:
XBOX 360
ab 9,95 €
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