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Vorschau - Zusammenrücken, bitte!

Brink - Vorschau

Es ist fünf nach zwölf, alle sitzen im selben Boot, Wasser und Platz werden knapp: Das ist die Ausgangslage in der Geschichte von „Brink“. Eine schwimmende Stadt namens „The Ark“, ehemals ein Luxusressort für die Reichen und Gebildeten, bleibt der Menschheit nach einem katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels als einziger Zufluchtsort. Doch der Strom der Flüchtlinge übersteigt bei Weitem die Kapazitäten der Stadt, und die Neuankömmlinge müssen in hastig errichteten Slums aus rostigen Containern ein Leben als Bürger zweiter Klasse führen: Der Name des Spiels bezieht sich darauf, dass die Situation dank ungerechter Verteilung der Wasserrationen in der Arche „on the brink of a civil war“, also am Rand eines Bürgerkriegs steht:  Die Bewohner der Armenviertel formieren sich zu Widerstandsgruppen und legen sich mit den bis an die Zähne bewaffneten Sicherheitskräften der Insel an.

Wie sieht es denn hier aus?
Die Optik von „Brink“ ist tatsächlich etwas Besonderes: Statt des heute üblichen Hyperrealismus der meisten Militärshooter sieht das Spiel eher aus wie eine Graphic Novel. Das Aussehen erinnert vor allem in den aus Grobschrott zusammengeschusterten Armenvierteln der Insel leicht an Borderlands, nutzt aber keine Cellshading-Optik, sondern einen ganz und gar eigenständigen Comicstil. Dieser fällt vor allem durch satte, leuchtende Farben, metallisch glänzende Oberflächen und Charaktere mit Karikaturoptik auf.  Auf dem PC sieht „Brink“ fantastisch aus; die von uns angespielte XboX-Fassung hatte mit fieser Treppchenbildung und spät nachladenden Matschtexturen deutlich weniger Sex-Appeal.

Ich will auch mit!
Wer an dem Gerangel um die vielleicht letzten Ressourcen der Erde dabei sein will, erstellt sich einen Charakter, mit dem man je nach Spielsituation auf beiden Seiten des Konflikts mitmischen kann; das Aussehen als Widerstandskämpfer oder Security-Angehöriger kann man dabei völlig unabhängig voneinander gestalten.

Die Möglichkeiten dabei sind immens: Frisuren, Hosen, Narben, Helme, Gasmasken, Piercings und vieles mehr lassen sich in allen nur erdenklichen Farben und Kombinationen auf drei Grundtypen ausprobieren: leichter Körper, mittlerer Körper und schwerer Körper. Der Hungerhaken hält nicht viel aus und hebt sich selbst an einem Sturmgewehr einen Bruch, huscht dafür aber wie eine Waldfee mit Koffeinschock durch die Levels. Der ausgewogene Körper fungiert als Allrounder, und nur der schwere Typus darf die richtig dicken Wummen wie Maschinengewehre schleppen, allerdings mit der Agilität eines jungen Nilpferds. Auf eine der Charakterklassen des Spiels – Medic, Soldat, Ingenieur oder Agent – muss man sich bei der Charaktererstellung allerdings nicht festlegen. Der Wunschjob lässt sich während der Schlacht an den sogenannten Kommandoposten je nach Bedarf jederzeit ändern. Eine kleine Kritik an dieser Stelle: Dass nur männliche Körpertypen vorhanden sind, lässt sich noch verschmerzen – schwerer wiegt, dass man einem gegnerischen Spieler zwar auf weite Entfernung ansieht, in welcher Gewichtsklasse er spielt – es ist allerdings nur an einer Einblendung im Display zu sehen, ob man es mit einem Ingenieur oder einem Agenten zu tun hat.

Ihr müsst euch schon festlegen!
Mit diesem Charakter, dessen Aussehen sich immer wieder verändern lässt, sammelt man sowohl im Einzel- als auch im Mehrspielermodus Erfahrungspunkte, die man in allgemeine Talente oder auch in besondere Klassenfertigkeiten investieren kann. Der Medic kann zum Beispiel lernen, seine Heilampullen weiter zu werfen, während der Ingenieur einen Kurs im fixeren Zusammenbasteln von MG-Nestern besuchen darf. Allgemeine Fähigkeiten wie „Nachladen beim Laufen“ nutzen allen Spielerklassen. Natürlich empfiehlt es sich, einen Charakter zum Spezialisten auszubilden und für eine bestimmte Spielweise zu optimieren.

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Infos

Brink

Brink

PCXBOX 360PlayStation 3
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Entwickler:
Splash Damage
Publisher:
Bethesda Softworks
Genre:
Ego-Shooter
USK:
16
Release:
13.05.2011
Link:
PC
ab 3,99 €
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