Battlefield 3 - Vorschau
Ein Ego-Shooter, der die Messlatte in Sachen Grafik und Spielspaß noch höher setzt und schon mehrere Awards abgeräumt hat, darf auf der gamescom 2011 in Köln natürlich nicht fehlen. Wir waren dabei und haben uns den heiß erwartenden Titel näher angeschaut!
Die Electronic Arts-Ecke auf der gamescom hatte dieses Jahr eine große Menge an Blockbuster-Titeln für alle gängigen Konsolen (wobei ich nirgends Wii-Spiele anzocken konnte) – neben „FIFA 12“, „Need for Speed – The Run“, „Mass Effect 3“, „FIFA Manager 2012“ und „Star Wars – The Old Republic“ stach besonders der große Konkurrent zu „Call of Duty – Modern Warfare 3“, „Battlefield 3“ aus der Masse heraus. An dessen Messestand gab es Wartezeiten von bis zu acht Stunden!
Also direkt nach Messebeginn an den Stand von „Battlefield 3“ gelaufen und los gedaddelt! Erst erwartete uns ein abgedunkelter Raum, in dem ein 12-minütiger Trailer gezeigt wurde sowie ein Anweisungsvideo, wie das Spiel zu handhaben ist. Danach wurde es dann ernst – nach mehrmaligem Hinweisen, dass das Fotografieren verboten ist, ging es dann los: In einem Raum für bis zu 64 Spielern wurde dann auf einer Multiplayer-Map der Modus „Capture the Flag“ ausprobiert - dabei wurde man einer Gruppe der russischen oder der amerikanischen Armee zugeteilt.
Gameplay
Vor Beginn des Spiels sucht man sich einen seiner vier zur Verfügung gestellten Soldaten aus und begibt sich mit diesem auf die Jagd nach Feinden.
Assault:
der klassische Soldat mit der Nebenfunktion, dass er seine gefallenen Landsleute wieder zum Leben erwecken kann.
Support:
Wie der Name schon sagt, kann er seine Mitspieler mit Munitionspäckchen versorgen.
Engineer:
Kann feindliche Fahrzeuge zum Explodieren bringen sowie verbündete reparieren.
Recon:
Der Recon versteckt sich eher hinter Büschen, kleine Wände usw. um aus der Ferne seine Kontrahenten auszuschalten.
Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, seine Waffen zu verändern – so kann man sein Gewehr mit einer Taschenlampe ausstatten, damit man auch im Dunkeln die Übersicht behält. Für Kenner der vorherigen Teile wird einem schnell aufgefallen sein, dass die Düsenjets in „Battlefield 3“ ihr Comeback feiern. Funktionierte die Steuerung früher noch etwas hakelig, geht sie jetzt leicht von der Hand und macht richtig Spaß. Ein Kritikpunkt ist aber, dass selbst für 64 Leute eine viel zu große Map ausgewählt wurde, sodass man teilweise nur planlos durch die Gegend gelaufen ist, ohne einen feindlichen Mitspieler zu finden – schade!
Grafik
Man merkt, dass „Battlefield 3“ noch im Beta-Stadium ist, denn immer wieder ploppen Grashalme und weitere Umgebungsgegenstände auf, jedoch gibt es an der Grafik an sich nichts auszusetzen – diese ist, wie erwartet, eine wahre Wucht. Bisher habe ich noch kein Spiel gesehen, welches an diese Grafikpracht heranreichen kann! Neben der wundervollen Optik wurde auch etwas für die Detailverliebten getan – falls ein Kontrahent nahe eines Felsen steht und dann abgeschossen wird, findet er sein eigenes Blut an der Wand/Felsen wieder. Schade ist, dass man immer noch durch alle möglichen Sträucher oder gar kleine Bäume laufen kann – aber das kann ja noch werden.

Sound
Der prächtige Sound, der vor allem in den Ingame-Szenen des zwölf-minütigen Trailers erschien, war mit das Beste an der Präsentation vor dem Anzocken. Im Multiplayer-Modus nahm man die Soundeffekte als solche wahr, die sich zum Vorgänger „Battlefield – Bad Company 2“ kaum verändert haben. Mit dem richtigen Equipment lässt sich hier aber noch einiges rausholen!
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