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Test - Alleine gegen alle!

Way of the Samurai 4 - Test

Japan steht kurz vor dem Wandel. Aus dem Westen drängen immer mehr Menschen in das Land der aufgehenden Sonne, daran interessiert neue Dinge zu lernen aber auch neue Geschäfte abzuschließen. Die Bevölkerung leidet und es kommt immer wieder zu Spannungen zwischen den Neuankömmlingen und den Bewohnern Japans. In unserem Test zu Way of Samurai 4 berichten wir euch von unserem Abenteuer als einsamer Samurai, der in das Schicksal des Dorfes Amihama involviert wird.

Das feudalistische Japan und die Ära der Samurai neigen sich dem Ende. Unzählige Ausländer strömen über die Meere herbei, wollen Wissen, Aufklärung und neue Technologien in das von den alten Kriegen beschütze Land bringen. Allen voran die Engländer, die nicht nur rein an dem Verteilen von Wissen interessiert sind. Japan bietet für die europäische Großmacht auch die Gelegenheit, neue Interessenfelder zu erschließen und billige Arbeitskräfte zu rekrutieren. Auch die unbekümmerten Bewohner der für japanische Verhältnisse normalen Hafenstadt Amihama bleibt von den Welten verändernden Geschehnissen nicht unberührt. Ein pechschwarzes Schiff überquert den Ozean und legt in Amihama an.

Doch ehe die Besatzung sich mit den Bewohnern des Ortes anfreunden oder überhaupt einmal austauschen kann, wird das Schiff von der radikalen Gruppe „Disciple of Prajna“ grundlos attackiert. Diese Gruppe sieht in allem Fremden eine ernst zu nehmende Bedrohung für den Wohlstand, die Kultur und ja auch für die japanischen Werte. Alles droht sich zu verändern und in den Augen der Gruppierung eindeutig zum Schlechteren. Selbst das Shogunat, die oberste Leitung des Dorfes, weis nicht wirklich was es tun soll. Während die eine Seite die alten Werte hochhält, versuchen die Neuankömmlinge neue Technologien und Wissen einzuführen. Das Dorf steht kurz vor dem totalen Chaos.

Doch dann, eines Tages, kommt ein junger einsamer Samurai in das Dorf und die Dinge nehmen ihren Lauf. Wie vielleicht schon vermutet, übernimmt der Spieler die Rolle des jungen unabhängigen Samurais. Selbst dieser befindet sich aufgrund der aktuellen Situation im Land im Zwiespalt. Als Samurai ist es seine Pflicht sein Land zu verteidigen, auch wenn es ihn verstoßen hat und stellenweise lieber nach vorne, blicken will. Trotzdem kann er nicht einfach aufhören zu existieren, bleibt dem Kodex, dem Bushido treu und versucht zu helfen, wo er kann. Nur sind die Dinge in Amihama sehr angespannt. Kann man denn hier überhaupt seinen Idealen treu bleiben und weiterhin zu dem alten, feudalistischen Japan stehen? Ist es vielleicht sogar besser eine Synergie zwischen Altem und Neuem zu schaffen oder ist die Zeit gekommen, Platz für eine neue Welt zu machen? Das sind die Fragen, die den Spieler während des gesamten Spielverlaufs beschäftigen werden. Denn in Way of Samurai 4 ist nichts, wie es scheint und jeder Weg bietet eine neue Möglichkeit, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Ein einsamer Krieger
Noch bevor das eigentliche Abenteuer losgeht, gibt es die Möglichkeit, in einem sehr bescheidenen Umfang das Aussehen und die Präsenz des unbekannten Samurais den eigenen Ansprüchen anzupassen. Daneben besteht die Eventualität, einen gewünschten Kampfstil und das entsprechende Werkzeug auszurüsten. Zudem möchte der Held auch einen Namen haben, und nicht die ganze Zeit über als Namenloser Samurai durch die Gegend stapfen wollen. Ist das erledigt, kann man den Charakter nach belieben noch speichern und wird dann endlich in das Abenteuer geworfen. Wie für japanische Spiele üblich, gibt es vor dem eigentlich Start noch einmal ein kleines „Was passiert jetzt eigentlich im Spiel“-Video bei einem schon ein erstes, sehr interessantes Feature präsentiert wird. In manchen Zwischensequenzen hat der Spieler die Möglichkeit, auf Fragen zu reagieren und mit mehreren Personen zu sprechen. Da man jedoch auch den Samurai angehört, ist manchmal Schweigen Gold und kann dementsprechend auch eine Antwort verweigern, in dem man einfach nichts drückt. Zwei Minuten später befinden wir uns dann auch schon Amihama.

Feindkontakt
Nach den ersten Schritten an Land, treffen wir schon auf eine größere Menschenansammlung, die sich ein wenig erregt über etwas unterhält. Natürlich sind wir auch an der Diskussion interessiert und nähern uns behutsam dem Menschenauflauf. Das Spiel springt direkt in eine nächste Zwischensequenz, die ein Meeting zwischen der Besatzung des britischen Schiffes und abgesandten des hiesigen Shogunats kommt. Während des Gesprächs erblickt man auch das erste Mal Jet Jenkins, Anführer der britischen Truppen und Kapitän des Schiffs. Auf dem Festland selbst geht es indes mehr als heiß zu. Die Truppen der britischen Ankömmlinge stehen den Soldaten des Shogunats gegenüber, während plötzlich mit einem Kanonenschlag die Truppen der „Disciple of Prajna“ die angespannte Situation schlagartig in einen ausgewachsenen Kampf zwischen allen drei Parteien entwickeln lässt. Selbst unser Held, den wir Hatori Hanzo tauften, wird in das Gerangel miteinbezogen und muss sich zunächst verschiedenen Kämpfen stellen.

Bei jedem bekommt der Spieler in einfachen Textboxen erklärt, was er zu tun hat und wie er bestimmte Manöver im Kampf ausführt. Allgemein muss während des gesamten Spiels sehr viel gelesen werden, da Way of the Samurai 4 nur mit einer japanischen Sprachausgabe und englischen Bildschirmtexten daherkommt. Fans der Yakuza-Serie dürften sich an diese erinnert fühlen. Hat man die Kämpfe überstanden, tauchen plötzlich wichtige Mitglieder der Besatzung auf und werden, für japanische Spiele üblich, direkt mal von einem der vermeintlich Bösen angegrapscht. Zudem versucht der Bösewicht das junge Besatzungsmitglied zu entführen, woraufhin der Spieler erneut in das Geschehen miteinbezogen wird.

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Infos

Way of the Samurai 4

Way of the Samurai 4

PlayStation 3
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Entwickler:
NIS America
Publisher:
Flashpoint Interactive
Genre:
Action-Adventure
USK:
16
Release:
05.10.2012
Link:
PlayStation 3
ab 36,95 €
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