Log Dich ein in unsere Gamer-Community
 
Test - Wüste Zeiten für Actionhelden

Spec Ops - The Line - Test

Als Mitglied der Delta Force, eines Spezialeinsatzkommandos der amerikanischen Streitkräfte, hat man schon einiges gesehen. Schließlich werden nur die Jungs mit den härtesten Gesäßmuskeln und verkniffensten Gesichtsausdrücken für die oftmals hinter den gegnerischen Fronten operierende Sondereinheit rekrutiert. Die ausgewählten Soldaten haben also mit Sicherheit alles von Krisengebieten über die Gräuel des Krieges und scheinbar aussichtslosen Situationen hin zu  Blutbädern unter ihren Gegner erlebt  – denkt man zumindest. Aber wenn man Spec Ops – The Line glauben kann, sieht man als letzte Verteidigungslinie gegen die Feinde der amerikanischen Demokratie hauptsächlich Kisten, Balustraden und Metallrohre. Das klingt vielleicht komisch, macht aber im Zusammenhang mit dem Third Person-Shooter aus der Feder des Berliner Entwicklers Yager durchaus Sinn. Aber zuerst einmal zurück auf Anfang.

Sommer, Sonne, Ausnahmezustand
Denn schon von der ersten Spielsekunde an wird klar, dass in Spec Ops – The Line einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Schließlich finden wir uns direkt in einem Helikopter wieder, der unter heftigem Beschuss durch eine von Sandstürmen zerstörte Stadt rattert. Nachdem wir einige der feindlichen Fluggeräte vom Himmel geholt haben, werden wir per Flashback in die eigentliche Handlungszeit versetzt und schlüpfen in die Rolle von Captain Walker, der ein aus insgesamt drei Mitgliedern bestehendes Delta Force-Team kommandiert, das mit einem heiklen Auftrag nach Dubai ausgesandt wurde. Die Stadt im Nahen Osten befindet sich nämlich durch anhaltende Sandstürme in einem nahezu post-apokalyptischen Zustand und ist nur noch ein Schatten ihrer selbst, von der restlichen Welt nahezu hermetisch abgeschnitten.

Dennoch meldet sich der dekorierte Colonel Konrad mit seiner 33ten Infanterie zum humanitären Dienst, um die Bevölkerung zu evakuieren und weitere Todesfälle durch die katastrophalen Verhältnisse zu verhindern. Natürlich schlägt dieses hehre Vorhaben fehl, sonst kämen schließlich nicht Walker und seine Kompagnons und somit wir als Spieler zum Zug. Denn nachdem ein Hilferuf des schon längst tot geglaubten Evakuierungsteams nach draußen dringt, ist unsere Aufgabe klar: rein nach Dubai, herausfinden was bei der Rettungsmission schief gelaufen ist und möglichst heil wieder raus. Dass diese an und für sich simple Mission dann doch nicht ganz so rund läuft, ist natürlich erwartbar. Die Schwierigkeiten, mit denen wir uns letzten Endes dann aber im Spielverlauf immer häufiger konfrontiert sehen, stehen allerdings nicht im Handbuch für hirnlose Militärshooter.

Von moralischen Grauzonen und gestrauchelten Helden
Denn anders als man es von anderen Titeln kennt, gibt es in Spec Ops – The Line keine klar gezogene Trennungslinie zwischen Gut und Böse. Die ersten Gegnerhorden, die unseren vollautomatischen Waffen zum Opfer fallen, entpuppen sich als Freiheitskämpfer, die in uns eine Bedrohung sehen, die Soldaten, die eigentlich auf unserer Seite stehen sollten, werden bereits nach kurzer Zeit zu unseren eigentlichen Gegnern. Manchmal ist eben doch nicht alles so einfach, wie es aussieht. Unter dieser simplen Feststellung haben auch unsere Protagonisten zu leiden, wenn wir uns beispielsweise auf brutalste Weise von unseren eigentlichen Kameraden Informationen beschaffen oder schwierige Entscheidungen unter Zeitdruck treffen müssen. Schießen wir den Mob nieder, der uns mit Steinen bewirft?

Seite 1/3

 
 
Eins weiter


Kommentare

0 Kommentar(e) bisher
Log Dich ein, um einen Kommentar zu schreiben, oder nutze Facebook

Infos

Spec Ops - The Line

Spec Ops - The Line

PCXBOX 360PlayStation 3
WÄHLE DEINE VERSION
Entwickler:
Yager
Publisher:
2K Games
Genre:
Shooter
USK:
18
Release:
29.06.2012
Link:
PC
ab 15,00 €
Bestellen
NEUSTE SCREENSHOTS
Spec Ops - The LineSpec Ops - The LineSpec Ops - The LineSpec Ops - The LineSpec Ops - The LineSpec Ops - The LineSpec Ops - The LineSpec Ops - The Line
LETZTE NEWS
ARTIKEL ZUM THEMA
13.07.12 | 10:04