FIFA 11 - Test
Ein weiser Schlagersänger sang einmal: „Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt.“. Wie recht er doch damit hatte! Jedes Jahr sorgen die Veröffentlichungen von „FIFA“ und „Pro Evolution Soccer“ zu regelrechten Glaubenskriegen innerhalb der Spielergemeinde. Kein Wunder war dieses Duell in den letzten Jahren spannender als jede Bundesliga-Saison. Aber wie heißt es doch so schön: neues Jahr, neues Glück! So haben wir uns für euch, auch in diesem Jahr wieder, in die Schlacht um Ruhm, Ehre sowie drei Punkte gestürzt und „FIFA 11“ genau unter die Lupe genommen. Ob dabei ein Abstiegsplatz herauskam oder die Recken von EA Sports im Schrank Platz für die Meisterschaftsschale machen müssen, erfahrt ihr in unserem Test.
Das Runde muss ins Eckige
Das Spielprinzip von „FIFA 11“ müssen wir an dieser Stelle sicherlich niemanden mehr erklären. Je elf virtuelle Spieler laufen einem Ball hinterher und das Runde muss ins Eckige. Anders als in den bisherigen Jahren muss es sich aber nicht mehr zwangsläufig um elf virtuelle Spieler handeln, die über den Bildschirm huschen. Ganz unter dem Motto „We are 11“ spendiert EA Sports seiner Fußballsimulation ein neues Feature namens Be-a-Goalkeeper und gibt uns somit die Möglichkeit, echte 11 gegen 11-Onlinematches zu spielen. Bei diesem Modus schlüpfen wir in die Rolle des Torhüters und geben von nun an unser Bestes gegnerische Freistöße, Volleyschüsse oder Elfmeter zu halten. Dabei fällt die Steuerung recht simpel aus. Während wir mit dem Analogstick die Bewegung steuern, können wir mit einem Knopfdruck eine Parade vollführen und in die entsprechende Ecke hechten. Damit wir am Anfang nicht gänzlich überfordert sind, erhält man in niedrigen Schwierigkeitsgraden eine optische Hilfe. Ein kleiner Kreis zeigt die ideale Position an, um den Winkel auf den heranstürmenden Gegner zu verkürzen, während bei einem Schuss eine Linie die genaue Flugbahn anzeigt. Profitorhüter können diese Funktion natürlich deaktivieren.
Den kenn ich doch!
Aber es gibt noch zahlreiche weitere neue Features in „FIFA 11“, wie etwa „Personality +“. Hinter diesem Wort, das an ein Seminar für Psychologen erinnert, verbirgt sich im Grunde eine Kleinigkeit, die dem Spiel aber eine enorme Tiefe verleiht. So haben alle Spieler eine Persönlichkeit und dementsprechende Fähigkeiten, die sich im Spielverlauf bemerkbar machen. Ein Hahn kann schließlich keine Eier legen und genauso verhält es sich nun einmal auch beim Fußball.
Vorbei sind die Zeiten, in denen bullige Abwehrspieler, die für ihre harten Grätschen aber nicht für eine gehobene Spielkultur bekannt waren, einen Traumpass nach dem anderen fabrizierten.

Ab jetzt müssen wir unser Spiel an unser Spielermaterial anpassen und beispielsweise darauf achten, dass etwa ein Messi Kopfballduellen möglichst aus dem Weg gehen kann, dafür aber die Stürmer mit punktgenauen Flanken versorgt werden. Diese Extraportion Authentizität sorgt nicht nur für einen gehobenen Anspruch, sondern erzeugt vor allem mehr Realismus auf dem Bildschirm.
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schrieb am 30.09.2010
um 20:53
schrieb am 01.10.2010
um 03:08
schrieb am 04.10.2010
um 11:04
schrieb am 04.10.2010
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schrieb am 04.10.2010
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schrieb am 04.10.2010
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