Filme - Spezial
Dass die Veröffentlichung der „The Road“-DVD und Blu-ray am heutigen Freitag, den 18. März 2011 ins Haus steht, ist fast schon unheimlich. Denn momentan regieren die schrecklichen Ereignisse in Japan die Medien. Das Land wurde nicht nur durch ein schweres Erdbeben erschüttert, auch ein verheerender Tsunami traf die Küstenregien und zu all dem Übel kommt es zum ernsthaften Zwischenfall im Atomkraftwerk von Fukushima, von dem nun womöglich eine nukleare Katastrophe für Japan droht. Die Bildgewalt, die uns erreicht, erinnert zum Teil sehr stark an Szenen aus diversen Filmen, die sich mit dem Thema Endzeit und atomarer Dramen beschäftigen.

Es gibt beträchtlich viele Spielfilme, die sich mit der Zerstörung der Erde und den daraus resultierenden Folgen für die Bewohner des Planeten befassen. Angefangen von „Mad Max“, „The Book of Eli“, „Postman“ oder Kulttitel wie „The Day After“, „Wenn der Wind weht“ und „The Last Man On Earth“, um nur mal eine Handvoll zu nennen. „The Road“ gehört ebenfalls in dieses Endzeitgenre, auch wenn er mit anderen Mitteln spielt und weniger den Fokus auf Action sowie kriegerische Handlungen legt.
In „The Road“ wird man als Zuschauer in einen Lebensbereich transportiert, der nichts mehr mit dem zu tun hat, wie wir ihn kennen. Die Welt, die nur noch ein Schatten seiner selbst ist, wo der dunkle Himmel kein Sonnenlicht auf den verbrannten Boden strahlen lässt, die Natur von Asche bedeckt, Tiere fast ausgelöscht, Städte zu Ruinen wurden und Ozeane ihre Farbe verloren haben, in dieser Welt kämpft ein jeder Mensch ums blanke Überleben. In diesem Szenario spielt „The Road“ – auf einem Planeten, der durch ein schlimmes globales Unglück zerstört wurde – wieso, weshalb und warum dies geschehen ist, macht sich der Film nicht zur Aufgabe zu erklären. Es geht einzig und allein darum, Menschen zu zeigen, wie sie überleben, was passiert, wenn gesellschaftliche Strukturen zerstört sind, die Umgebung lebensfeindlich erscheint und der treibende Hunger das Thema Nummer eins ist.
Die Geschichte von Vater & Sohn
Die erste Szene zeugt von Frieden, Ruhe und der Schönheit des Lebens. Doch dann verändert sich die Situation für eine namenlose Familie auf deren Anwesen schlagartig. Sie schauen aus dem Fenster und die Welt steht in Flammen, nachdem die Apokalypse über die Erde hereingebrochen ist. Fortan gilt es nur noch zu überleben.
Nachdem die Mutter (Charlize Theron) aufgrund dieser schrecklichen Situation wahnsinnig wurde und mehr oder weniger selbst aus dem Leben schied, machen sich Vater (Viggo Mortensen) und Sohn (Kodi Smit-McPhee) gen Süden auf, in der Hoffnung, ein besseres Leben am Ozean zu führen. In Rückblenden werden vor allem die Beziehung und die Geschehnisse gezeigt, bevor die beiden alleine durch die feindlichen Reste der Zivilisation schleichen. Da die Welt ins absolute Chaos gestürzt ist, ist der Weg zum Ziel das Problem für das Vater-Sohn-Gespann. Denn neben der ständigen Angst ist der unbändige Hunger ein ständiger Begleiter.
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