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Spezial - After Dark Originals - Es grüßt der Independent Horror!

Filme - Spezial

Freunde des blutigen, schaurigen, trashigen, oder untoten Filmgeschmacks, sollten definitiv weiterlesen. Denn das man auch fernab von großen Hollywood-Produktionen qualitativ gut gemachte Horror-Streifen finden kann, beweisen wir im nachfolgenden Special. 

Seit ein paar Monaten veröffentlicht Senator Home Entertainment in regelmäßigen Abständen die sogenannte „After Dark Originals“-Reihe auf DVD und Blu-ray. Es handelt sich um acht Horror-Streifen mit herrlich unterschiedlichen Thematiken. Produziert wurden diese Independent-Titel für das amerikanische Horrorfilmfestival unter dem Namen „After Dark Horrorfest - 8 Films to die for“. Dieses Filmfestival tourte zuvor vier Mal durch die USA, bei dem neue Indie-Filme vorgestellt wurden. 
Nun steht mit den „After Dark Originals“ eine komplett neue Reihe in der Vita der Produktionsfirma von After Dark Films. Die kreativen Werke zählen zu den Independent-Filmen unterteilt in verschiedene Subgenres des Horrors, die nicht aus Hollywood stammen. Sehr erfreulich, dass gerade unter diesen Voraussetzungen, sich die eine oder andere Filmperle darunter befindet. Von Scarecrow-Horror, über Haunted House bis hin zum Zombie-Attack wird ein tolles Sammelsurium geboten. Realisiert wurde diese Reihe von den Produzenten von „The Butterfly Effect“ und „Der Fluch der Betsy Bell“, wobei die Kontrolle durchweg bei After Dark Films lag, vom primären Drehbuch bis zur finalen Produktion. Echte hausgemachte Horrorkunst, die wir euch nachfolgend vorstellen wollen.

8 Films to die for
Im September 2011 veröffentlichte Senator Home Entertainment mit „Husk“ und „Prowl“ die ersten beiden Schmankerl auf Blu-ray und DVD. 

Im Oktober 2011 folgten mit „Fertile Ground“ und „Seconds Apart“, die nächsten beiden Originals von After Dark Films. Im November zogen die Filme „51“ und „The Task“ nach sowie im Dezember „Scream of the Banshee“. Der letzte Spielfilm der „After Dark Originals“, „Re-Kill“ soll Anfang 2012 veröffentlicht werden.

Husk – Ein sehr unterhaltsamer Horror-Streifen rund um eine böse Vogelscheuche. Maisfelder, Stadt-Teens, eine Farm und natürlich der Killer. Alle wichtigen Ingredienzien für einen typischen Horror-Streifen sind zu finden. Sicherlich ist die Story nicht neu und erinnert zuweilen arg an Genreklassiker, während des Films nehmen die Ereignisse jedoch eine ganz eigene Entwicklung. Das gefällt und ist trotz eines kleinen Budgets effektvoll und spannend umgesetzt. Freunde dieses Horror-Zweigs werden sicher nicht enttäuscht sein. 

Prowl – Ein paar jugendliche Landeier erleben auf ihrem Trip in die Stadt alles andere als einen abenteuerlichen Urlaubstrip. Ein mysteriöser Trucker, der die trampenden Kids aufliest, entpuppt sich als Transporter der anderen Art. Wirkungsvoll blutig inszeniert, wird die Gruppe ins Schlachthaus der Vampire verschleppt. Einer nach dem anderen wird mit unfreiwillig und gewaltsam ins Elysium befördert. Gut gemachter B-Horror, mit ablebendem Frischfleisch für einen blutüberströmten Filmabend im Eigenheim. 


Fertile Ground – Haunted House-Stil der, dem bösen Hausgeist sei Dank, nicht in die Kategorie der Rohrkrepierer fällt. Die Story ist nicht besonders innovativ, aber den blanken Horror, den Emily und Nate in einem Landhaus erleben, ist recht gut erzählt und mit einigen schaurigen Szenen garniert. Die mittelklassige Qualität, aufgrund der fehlenden Gelder, tun der tollen Atmosphäre jedoch keinen Abbruch. Gut gemachter Gruselhaus-Horror, der Fans dieser Sparte gefallen dürfte. 

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