Newsmeldung
GAMESBRANCHE
BIU UNTERSTÜTZT DIE INITIATIVE "SICHER ONLINE GEHEN"
Heute startet die Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) „sicher online gehen“. Der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. unterstützt die Kampagne „sicher online gehen“ und begrüßt die Aktion in Sachen Jugendschutz im Internet als einen Schritt in die richtige Richtung.
„Der Schutz Minderjähriger kann nicht nur die Aufgabe der Politik sein, sondern ist eine Verpflichtung aller. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass Eltern, Pädagogen und weitere Erziehungsverantwortliche um Jugendschutzprogramme wissen und diese anwenden.“, so Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU.
Der BIU stellt im Zusammenhang der Kampagne allerdings auch fest, dass die Europäische Kommission die unterschiedlichen nationalstaatlichen Jugendschutzsysteme evaluiert hat. Im Ergebnis kommt die EU-Kommission zu dem Schluss, dass die Fragmentierung der Jugendschutzmaßnahmen in den einzelnen Ländern nicht förderlich für einen wirksamen Jugendmedienschutz sei. Mit der zunehmenden Internationalisierung digitaler Inhalte sowie der Verschmelzung von Medien und deren Inhalten sollte daher auch eine internationale Kooperation im Bereich des Jugendschutzes einhergehen. Derzeit ist „sicher online gehen“ eine rein deutsche Initiative, die unter anderem von deutschen Content-Anbieter durch die Kennzeichnung von Internetangeboten getragen wird.
Im Rahmen einer Pressekonferenz wird die Kampagne „sicher online gehen“ von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Christina Schröder (CDU), vorgestellt. Die Computer- und Videospielindustrie ist in besonderer Weise bei der Implementierung der Kommunikation des Jugendschutzprogramms engagiert, neben dem BIU wird die Initiative auch von vielen Unternehmen der Games-Branche unterstützt.
Inhalt der Initiative „sicher online gehen“ (www.sicher-online-gehen.de) ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Kinderschutz im Internet, aus Anlass neuer Möglichkeiten im Bereich des technischen Jugendschutzes. Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hatte im Februar 2012 erstmals zwei Jugendschutzprogramme anerkannt: das des Vereins JusProg und das der Deutschen Telekom.
Jugendschutzprogramme als technische Maßnahmen können Eltern eine Möglichkeit an die Hand geben, Kindern je nach Altersstufe geeignete Internetangebote freizuschalten und ungeeignete zu blockieren. Jugendschutzprogramme wurden als spezielles Jugendschutzinstrument bei entwicklungsbeeinträchtigenden Angeboten in Telemedien im Jugendmedienschutzstaatsvertrag eingeführt. Sie können vom Anbieter entweder programmiert oder vorgeschaltet werden und müssen einen nach Altersstufen differenzierten Zugang zum Internet ermöglichen.
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