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ÜBERLEBENS-FEATURE ZUM START VON THE GREY – UNTER WÖLFEN
Ein solches Szenario ist kaum auszumalen: Nach einem Flugzeugabsturz finden sich neun Überlebende in der bitteren Schnee-Hölle von Alaska wieder. Doch Hunger und Kälte sind nicht die größte Gefahr - es kommt noch viel dramatischer: Die Absturzstelle liegt inmitten eines Jagdreviers von Wölfen. Nur gemeinsam als Gruppe können die Männer jetzt überleben. Jeder Fehltritt, jede Schwäche eines Einzelnen, kann sie alle das Leben kosten. Wie die Geschichte ausgeht, erfahrt ihr zum Home-Entertainment-Release von The Grey – Unter Wölfen, ab dem 21. September 2012 als DVD, Blu-Ray und Video-on-Demand.
Was den acht Männern um den Wildnis-Experten John Ottway im packenden Überlebensdrama The Grey widerfährt, ist von der Realität nicht allzu weit entfernt. Denn in freier Wildnis, abseits von Hollywood, spielen sich ebenfalls immer wieder gnadenlose Duelle zwischen Mensch und Natur ab. Ob man es glaubt oder nicht: Diese fünf beeindruckenden Überlebensgeschichten haben sich in den vergangenen Jahren tatsächlich zugetragen:
Schokolade rettet Bergsteiger das Leben
Erst vor wenigen Wochen überlebte ein 70jähriger sechs Tage und sechs Nächte dank einer Tafel Schokolade. Der Bergsteiger aus Bayern war Anfang August zu einer Wanderung aufgebrochen, rutschte auf einem Gletscher aus und stürzte in eine schulterbreite Spalte am Schrankogel in Tirol. Im Bewusstsein, dass er kaum eine Chance hatte zu überleben, rationierte er sofort die mitgeführte Schokolade, aß jeden Tag nur ein Stückchen und trank Gletscherwasser. Nachdem deutsche Bergsteiger eine knappe Woche später seine Hilferufe hörten, konnte er mit einem Seilzug gerettet werden.
Von Wildhunden zerfleischt
Der zweijährige Thein Nhan wurde im Jahr 2008 von wilden Hunden halb zerfleischt, nachdem seine Mutter ihn in einem vietnamesischen Wald ausgesetzt hatte. Er lag tagelang blutend im Laub, bis Dorfbewohner ihn entdeckten und ins Krankenhaus brachten. Der Junge, dessen Genitalien von den Hunden abgerissen wurden, muss sich bis zu seinem 15. Lebensjahr diversen Operationen unterziehen, die seine zerstörte Leistengegend wieder nachbilden sollen.
Das Wunder der Anden
1972 überlebte der 23jährige Rugby-Spieler Nando Parrado zusammen mit 15 anderen Passagieren einen Flugzeugabsturz in den Anden. Die Gruppe konnte 72 Tage überleben, indem sie sich von gefrorenen Körperteilen der Mitreisenden und geschmolzenem Schnee ernährte. Als ihnen klar wurde, dass sie niemals gefunden werden können, setzte sich Nando von der Gruppe ab und überquerte in elf Tagen einen der steinigsten Berge der Welt. Er alarmierte ein Rettungsteam und der Rest der Gruppe konnte kurz darauf geborgen werden.
Tsunami-Flucht in den Dschungel
Neun Dorfbewohner überlebten einen Monat im Dschungel, nachdem sie 2004 vor dem Tsunami in Asien flohen. Der Gruppe gelang es der Monsterwelle zu entkommen, indem sie sich auf einen Berg der Andaman and Nicobar Islands rettete. Im Urwald verirrten sich die Flüchtigen jedoch und konnten nur überleben, weil sie auf einen primitiven Stamm trafen, von dem sie lernten, wie man Feuer macht und Dschungelessen zubereitet. Erst nach vier Wochen wurden sie von einem Polizeiteam gefunden.
Traian Caldarar – Unter Wölfen
Der kleine Traian Caldarar lief von zu Hause weg und verbrachte drei Jahre in Gemeinschaft von Wölfen in den Wäldern von Transsilvanien. Der Junge wurde 2002 völlig ausgezehrt von einem Schäfer in einer Pappkiste gefunden. Damals 7-jährig hatte er die Größe eines 3-jährigen, litt an Unterernährung, Knochenweiche und hatte vergessen zu sprechen. Traians Mutter identifizierte ihren Sohn während einer Nachrichtensendung, die über die Entdeckung im Wald berichtete.
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