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BOURNE-REGISSEUR VERZWEIFELT - BIS JEREMY RENNER KAM


Tony Gilroy schrieb die Drehbücher der ersten drei Bourne-Thriller, in denen Matt Damon den titelgebenden Agenten spielte. Als der bisherige Regisseur Paul Greengrass ebenso wie Damon aus der Reihe ausstieg, Gilroy aber eine vierte Story aus dem Ärmel zog, bekam er gleich selbst den Regiestuhl angeboten.

Aber was soll man damit, wenn keiner vor der Kamera Action abliefern möchte? Gilroy fand einfach keinen neuen Bourne: Jeremy Renner, der Schauspieler, den Gilroy als Nachfolger für Matt Damon auserkoren hatte, konnte er einfach nicht bekommen. Renner, auf dem Sprung zum Superstar, hatte einen randvollen Terminkalender und ein Gespür für erfolgreiche Stoffe:

The Hurt Locker, Mission: Impossible - Phantom Protokoll und The Avengers beispielsweise. "Jeremy war über Monate und Monate nicht zu kriegen", so Tony Gilroy. "Und gerade, als wir aus lauter Verzweiflung hinschmeißen wollten, tauchte sein Name plötzlich unter 'Verfügbar' auf. Ich bin sofort nach Berlin geflogen, um mit ihm essen zu gehen und er war tatsächlich genau der, den wir suchten."

Ob sich das Warten auf Jeremy Renner gelohnt hat, zeigt sich ab dem 13. September. Dann startet das Bourne Vermächtnis in den deutschen Kinos.

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