Newsmeldung
CODEMASTERS
VERKAUFEN VON GEBRAUCHTEN SPIELEN IST DIEBSTAHL!
Die Diskussion will nicht enden und Publisher versuchen vermehrt den Weiterverkauf von gebrauchten Spielen zu verhindern. Jetzt ging Publisher Codemaster sogar soweit einen Gebrauchtspieleverkauf als Diebstahl zu bezeichnen!
Dave Herod, Senior Programmer bei Codemasters, tätigte folgende Aussage, die vielen Gamern sicherlich sauer aufstoßen dürfte:
"Es ist ärgerlich, wenn wie die Leute gebrauchte Spiele immer mit dem Verkauf von gebrauchten Autos vergleichen. Es ist NICHT dasselbe, denn wenn du ein gebrauchtes Auto kaufst, kaufst du ein minderwertiges Produkt, es ist mehr abgenutzt, die Garantie ist entweder abgelaufen oder endet bald und es verschlechtert sich mit der Zeit weiter.
Software zerfällt nicht. Und wenn du sie erwirbst, bezahlst du nicht für die Disk oder die Box, du bezahlst für die Rechte, das Spiel zu spielen. Die IP gehört dem Publisher und den Entwicklern und die Händler verkaufen eigentlich etwas [gebrauchte Spiele], das ihnen nicht gehört. In meinen Augen ist das nicht weit von einem Diebstahl entfernt."
Eine äußerst radikale Ansicht der Dinge, da laut dieser Aussage ein Gamer kein Käufer, sondern viel mehr Mieter ist.
Infos





schrieb am 15.09.2011
um 12:23
schrieb am 16.09.2011
um 18:37
schrieb am 17.09.2011
um 13:38
Software besitzt im Grund genommen auch keinen "Abnutzungswert" sondern altert lediglich. Die Abnutzung hat man höchstens an der Verpackung, der CD oder dem beiliegenden Inhalt, der Lizenzkey selbst bleibt aber immer gleich.
Mir gefällt das auch nicht. EA spielt mit seinen Produkten ein ähnliches Spiel. Wenn man ein Spiel online registriert und dann weiter verkauft, kann der Key kein zweites Mal aktiviert werden. Zwar bietet EA die Möglichkeit einen frischen Key nachträglich anzufordern, aber bei der Nutzung treten wohl häufig Probleme auf.