Wer sich die ersten Bilder von Metro 2033 ansieht und sich etwas mit der Geschichte befasst - nukleare Katastrophe -, der denkt unweigerlich an S.T.A.L.K.E.R. Das ist allerdings ein fataler Fehler! Zwar arbeiten einige der Entwickler des Tschernobyl-Abenteuers am neuen Spiel mit, im Endeffekt ist es aber ein anderes Studio und bietet ein völlig anderes Gameplay. Was es noch für Unterschiede gibt, zeigt diese Vorschau.

Strahlende Zukunft
Wenn es nach Metro 2033 geht, haben die Weltmächte spätestens im Jahre 2013 die Nase voll voneinander und bomben sich zurück in die Steinzeit. Der gewaltige Nuklearkrieg fordert unzählige Opfer, die letzten Überlebenden flüchten vor der Strahlung in den Untergrund. Metro 2033 erzählt die Geschichte ab dem Jahre - wer hätte das gedacht - 2033. Wir spielen ein Kind des Untergrunds in Moskau: Unser Protagonist, mittlerweile ein junger Mann, ist mehr als 50 Meter unter der Erde geboren. Seine Kindheit brachte er im verdreckten U-Bahnschacht einer Station zu. Weil er nichts anderes kennt, hat er es sich mit seiner Gruppe dort gemütlich eingerichtet und denkt nicht daran, die verstrahlte weite Welt zu erkunden. Als ein guter Freund seines Adoptivvaters verschwindet und nicht mehr zurückkommt, ändert sich sein Plan. Er will herausfinden, was passiert ist. So beginnt eine Reise durch die gefährlichen U-Bahnschächte, schließlich betreten wir sogar die verstrahlte Oberfläche und erblicken das zerstörte Moskau der Nachkriegszeit.
Unsere Reise gestaltet sich aber nicht wie in S.T.A.L.K.E.R., als offenes Abenteuer in einer frei erkundbaren Spielwelt, sondern führt uns linear von Level zu Level durch das Moskau der Zukunft.

Wie in einem gewöhnlichen Egoshooter krallen wir uns alle verfügbaren Waffen und erwehren uns der Gegner. Damit die Missionen nicht zu langweilig werden, wechseln sich knallharte Ballerpassagen immer wieder mit ruhigen Minuten ab, etwa wenn wir ein Gespräch mit einem Freund haben oder einem Söldner durch die verlassenen Schächte folgen. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass der Shooter kaum neue Elemente in das Genre einbringt, sondern bestehende Features miteinander vermischt: das Endzeitfeeling aus Fallout 3, die Gasmasken aus S.T.A.L.K.E.R. und das Gameplay aus Half-Life 2.

Was Strahlung alles anrichtet …
Zurück zu unserem gefährlichen Abenteuer und den Feinden, denen wir begegnen - das Gegnerrepertoire ist breit gefächert. Unter der Erde sind es meist noch misstrauische Einsiedler oder plündernde Banden, spätestens an der Oberfläche begegnet uns aber ein ganz anderes Kaliber an Gegnern: Mutanten. Im verstrahlten Moskau gibt es kaum einen Fleck, an dem sich nicht diese ekligen Viecher herumtreiben. Manchen sieht man ihr ehemaliges Dasein als Mensch an, andere sind bereits von der Sorte Mutant 2.0 und endgültig zum furchterregenden Monster geworden. In der Nacht etwa kriechen riesige Ungeheuer aus ihren Verstecken und machen Jagd auf unvorsichtige Überlebende – da müssen selbst gut gepanzerte Buggys aufpassen.

Viele Menschen treiben sich nicht auf der Oberfläche herum. Die Mutanten sind nur einer der vielen Gründe, warum es 50 Meter unter der Erde viel schöner ist. Durch den nuklearen Winter ist die Temperatur im sowieso schon kalten Moskau auf Minus 30 Grad gefallen, wärmere Zeiten sind nicht in Sicht. Außerdem ist die Atmosphäre natürlich verstrahlt, ohne Gasmaske und Spezialanzug sollte sich also niemand an die Oberfläche trauen. Wir Spieler können uns zum Glück hinter dem TFT verschanzen und aus gemütlicher Entfernung die Umgebung bestaunen. Viel mehr als Dreck, Ruinen und Müll gibt es sowohl unter der Erde, als auch bei Tageslicht nicht zu sehen, dafür ist alles in ein ansprechendes Grafikgewand gehüllt. Fein texturierte Charaktermodelle gehören genauso zum guten Ton wie ein realistisch nachgestelltes Moskau, dem man trotz seiner Trümmerhaufen noch ansieht, dass dies Russlands Hauptstadt ist.

 

NAVIGATION: Seite 1 Fazit
Wähle deine Plattform
Entwickler 4a Games
Publisher THQ Entertainment
Genre Ego-Shooter
USK Ab ? Jahren
Webseite Hier klicken
nur EUR 40,00
Entwickler 4a Games
Publisher THQ Entertainment
Genre Ego-Shooter
USK Ab ? Jahren
Webseite Hier klicken
nur EUR 54,89
Entwickler 4a Games
Publisher THQ Entertainment
Genre Ego-Shooter
USK Ab ? Jahren
Webseite Hier klicken
Entwickler 4a Games
Publisher THQ Entertainment
Genre Ego-Shooter
USK Ab ? Jahren
Webseite Hier klicken



t0bY 04.02.10 // 08:39 Uhr



schöner Artikel. wird hoffentlich besser als stalker

Stefan-Bowack 03.02.10 // 18:23 Uhr



Wird bestimmt um einiges besser als STALKER...aber leider kein Multiplayer...

Kay 02.02.10 // 20:27 Uhr



Sehr schöner Artikel, freue mich schon sehr auf den Titel. Solch Atmosphärebomben gibt es wirklich selten.