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Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben - Kinofilme"
John McClane (Bruce Willis) muss nach Russland reisen. Denn sein ihm entfremdeter Sohn Jack (Jai Courtney) steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten. Dieser wurde in einen politischen Zwischenfall verwickelt und sitzt nun hinter Gittern. Um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen, begibt sich der New Yorker Cop nach Moskau. Doch schon kurz nach seinem Eintreffen muss John feststellen, dass „wie der Vater, so der Sohn“, der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen ist. Sein Sohn ist ein top ausgebildeter Mitarbeiter des CIA und hatte seine ganz eigenen Pläne, die nun mit den ursprünglichen Vorstellungen des Vaters kollidieren, wie er der Haft entkommen kann. John muss feststellen, dass sein Sohn keineswegs das Weichei ist, für das er ihn hielt. Da Jacks ursprünglicher Auftrag, einen russischen Geheimnisträger außer Landes zu schaffen, noch zu erfüllen ist, hilft Papa kurzerhand seinem Sohnemann bei der Ausübung seiner Pflicht. Doch dabei haben sie die Rechnung nicht mit der Unterwelt gemacht. Der Spitzel Komorov, den Jack extrahieren soll, ist im Besitz einer geheimen Akte, die Informationen über einen heimlich geplanten Machtwechsel enthält. Dieser soll die Köpfe der russischen Mafia an die Spitze der Regierung befördern. Das wollen gewisse Herren natürlich um jeden Preis geheim halten.
Eine der erfolgreichsten Actionfilmreihen erhält eine weitere Episode und so darf der sagenhafte Bruce Willis wieder in Stirb langsam – ein guter Tag zum Sterben sein Alter Ego John McClane verkörpern. Dabei wirkt der unermüdliche Willis weder in die Jahre gekommen noch träge. Rasant und gewohnt actiongeladen begibt sich der Zuschauer schon kurz nach Beginn des Films auf eine explosive Achterbahnfahrt, die vor Zerstörungskompetenz nur so strotzt. Die Zusammenarbeit von Willis mit Jai Courtney ist dabei erfrischend, ohne störend ins Characterbild McClanes einzuschneiden. Schauspielerisch aus dem gleichen Holz geschnitzt, wirken Vater und Sohn authentisch und liebenswürdig. Untergegangen ist bei den vielen Schusswechseln lediglich die Story, doch wer achtet im Adrenalinrausch schon auf Kleinigkeiten. Voll in Fahrt gekommen ist man zum Ende des Films lediglich enttäuscht, dass er schon vorbei ist. Da heißt die Lösung nur, neues Ticket und noch mal das Ganze!
Geschrieben von Holger Schwarck
Titel: Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
von 20th Century Fox
Releasetermin: 14.02.2013





