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GREED - Black Border - Vorschau
Vorschau - Hack'n'Slay goes Science-Fiction

Diablo 3 steht in den Startlöchern und Hack’n’Slay-Fans können es kaum noch erwarten wieder auf Item-Fang zu gehen. Doch muss es wirklich immer das Fantasygenre sein? Die Entwickler von GREED sagen „Nein“ und liefern uns einen Actiontitel im Science-Fiction-Setting. Wir konnten schon jetzt eine Vorabversion anspielen und sagen euch, ob ihr GREED auf der Rechnung haben oder doch lieber das Geld komplett für Diablo 3 aufheben solltet.

Interstellare Konflikte und Abwechslung
Die Grundgeschichte von GREED ist schnell erklärt. In den Weiten des Universums gibt es nicht nur kleine grüne Männchen, sondern auch ein äußerst wertvolles Mineral namens Ikarium. Um dieses unscheinbare, aber sehr wertvolle Mineral schürt sich ein interstellarer Konflikt, der Menschen, Roboter und Aliens gleichermaßen betrifft. Mehr wollen wir noch nicht zur Geschichte verraten und konzentrieren uns in unserer Vorschau lieber auf das eigentliche Spielgeschehen.
Zu Beginn des Spieles finden wir uns auf einer Raumstation wieder. Das schummrige Licht des Weltalls scheint durch die Fenster und keine Menschenseele ist zu finden. Also machen wir uns auf den Weg herauszufinden, was passiert ist und zeitgleich möglichst schnell von der Raumstation zu entkommen. Die Steuerung verhält sich dabei sehr intuitiv und eingängig. Mit der linken Maustaste navigieren wir Hack’n’Slay-typisch durch die Level oder wählen einen Gegner aus, den wir darauf hin aufs Korn nehmen. Spezialfähigkeiten der Charaktere führen wir mit einem einfachen Klick auf der rechten Maustaste aus. Das klingt im Grunde einfach und spielt sich glücklicherweise auch so. Trotz der einfachen Steuerung, besteht GREED nicht nur aus sinnlosem Buttonsmashing. Im Gegensatz zu seinen Genrevertretern bietet es gelegentliche Rätsel- und Geschicklichkeitseinlagen. Ob wir gezielt an Flammen vorbei laufen oder durch einen Ventilatorenschacht steigen und die dortigen Laserverteidigungsanlagen per gezieltem Schuss ausschalten, das Spiel versucht stets für Abwechslung zu sorgen und dies gelang auch in unserer Vorabversion sehr gut.

Taktik ist Trumpf!
Eine weitere Kleinigkeit, die GREED wohltuend von der Masse abhebt sind die Bossfights. Diese sind imposant dargestellt und fordern zeitgleich unser ganzes Können ab. Im ersten Bosskampf treten wir gegen einen überdimensionalen, spinnenähnlichen Roboter an, der mit verschiedenen Angriffstechniken  versucht uns ins Nirvana zu schicken. Die Attacken folgen dabei arcadetypisch einem strikten Muster und es liegt an uns, diese Abfolge zu erkennen und auszunutzen.

Aus diesem Grunde bringt uns simples Schießen nichts anderes als den sicheren Tod. Wenn wir allerdings den Schüssen per Hechtsprung geschickt ausweichen und anschließend einige gezielte Salven abzufeuern, ist uns der Sieg gewiss.
Doch keine Sorge, das Spielerlebnis besteht nicht nur aus taktischen Kämpfen. Es darf auch einfach nur geschossen werden und das nicht zu knapp. Dabei kämpfen wir uns den Weg durch Horden von Zombies, Robotern oder Aliens, die allesamt eigene Spezialfähigkeiten und Angriffstechniken besitzen. Dass dabei unzählige Items und das wertvolle Ikarium, was später als Zahlungsmittel dient, fallen gelassen werden, versteht sich natürlich von selbst. Das Einsammeln ist dank Hotspotfunktion sehr angenehm gehalten und so ist bereits nach wenigen Leveln unser Inventar gefüllt mit Ausrüstungen, Upgrades und Credits.

Nutze deine Fähigkeiten
Wo wir gerade beim Inventar sind, so sollten wir dieses doch etwas genauer ansprechen, schließlich beherbergt es doch alles, was das Diablo-Fan-Herz erwärmt. Neben verschiedenen Ausrüstungsgegenständen, die wir wechseln können, gibt es noch Upgrademöglichkeiten. Ähnlich wie bei den Runen in Diablo 2, können wir auch in GREED einzelne Upgrades auf Ausrüstungsgegenstände stecken. Voraussetzung hierfür ist, dass die Gegenstände auch einen passenden Sockelplatz besitzen. Insgesamt stehen über 400 verschiedene Gegenstände zur Verfügung, mit denen wir unseren Charakter ausrüsten können. Wenn dieses Tuning nicht reicht, können wir uns auch am übersichtlichen Skilltree austoben, der je nach Charakterklasse verschiedene Spezialfähigkeiten aufweist, die man nach und nach verstärken kann. Als Marine ist es beispielsweise äußerst hilfreich einen Rund-Um-Schuss auszuwählen, bei dem wir uns einmal um unsere eigene Achse drehen und alles beschießen, was sich im Umkreis befindet.

Eine Augenweide
Kommen wir zum technischen Aspekt von GREED. Denn der hat es wahrlich in sich. Grafisch präsentiert sich der Titel, dank der stark aufgebohrten Grafik-Engine von Avencast, von einer beeindruckenden Seite. Die einzelnen Modelle sind detailliert gestaltet, die Animationen glaubwürdig und gerade die kleinen Details wissen zu überzeugen. Ob es nun der leichte Dunst ist, welcher aus den Luftschächten weht, voluminöse Explosionen durch Granaten oder Licht- und Schattenspiele, die Entwickler von Clockstone wissen scheinbar, wie man eine stimmige Atmosphäre aufbaut. Es bleibt nur zu hoffen, dass bis zum Release einzelne Slowdowns bei höheren Gegneraufkommen beseitigt werden, damit auch Spieler mit kleinerer Hardware, in den Genuss der Grafik kommen können.
Für die Lauscher will Publisher Headup Games auch einiges bieten. Es gibt einen umfangreichen Soundtrack, der passend zum Szenario ganz auf Synthesizer und dezente Electro-Beats setzt, wobei uns bereits der Anfangstheme sehr gefallen hat und sich als echter Ohrwurm entpuppt hat. Natürlich dürfen auch Synchronsprecher nicht fehlen. Um eine möglichst hohe Qualität zu bieten, wurden die deutschen Stimmen von namenhaften Stars, wie zum Beispiel Spongebog Schwammkopf, Wesley Snipes oder Drew Barrymore engagiert. Wie sich das Ganze am Ende anhören wird, können wir bisher noch nicht beurteilen.

 

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Kommentare
1 Kommentar(e) bisher
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Kartoffelkaefer
Kartoffelkaefer
schrieb am 03.01.1970
um 02:25
Science Fiction mit Hack'n'Slay zu kombinieren ist eine nette Idee.

Mal sehen, was beim Testbericht für eine Wertung herausspringt. Ich bin gespannt. :)
Infos
GREED - Black Border
PC
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Entwickler:
ClockStone
Publisher:
HeadUp Games
Genre:
Hack'n'Slay
USK:
16
Release:
10.12.2009
Off. Seite:
n/a
PC
nur 24,00 €
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